Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Suche

3 Fragen an BIOSpitzenkoch Christian Kolb

Sein Weg war nicht immer der direkte. Obwohl er seine Leidenschaft fürs Kochen schon als Kind entdeckte, studierte Christian Kolb zuerst Betriebswirtschaftslehre und Jura. Wieso er mit 28 Jahren doch noch Koch wurde und warum Träume für ihn nur Wohlfühlräume sind, erfahren Sie hier.

Erst mit 28 Jahren hast du dich für die Kochausbildung entschieden. Was hat dich dazu bewegt, warum bist du Koch geworden?

Ich habe mich bereits mit sechs Jahren für das Koch-Handwerk entschieden und mehr Zeit in der Küche verbracht, als auf einem Fußballplatz. Die Kreation von neuen Gerichten kann zu einer echten kulinarischen Offenbarung werden. Das Erschaffen von Speisen aus vielen verschiedenen Zutaten, hat mich so fasziniert, dass ich erst versucht habe alles von meinen Verwandten und dann von meiner Mutter nach zu kochen. Ich habe mir zum Geburtstag eher Restaurantbesuche bei bekannten Köchen gewünscht, als eine Eisenbahn. Dass meine Kochleidenschaft erst mit 28 zum Beruf wurde, kam durch den Wunsch meiner Mutter erst einmal Abitur zu machen und vorher noch andere Tätigkeiten in der familiären Firma zu erfüllen.

Für wen kochst du am liebsten?

Für jeden der Freude daran hat, wenn aus Lebensmitteln spannende Speisen entstehen.

Welchen Traum würdest du dir als Koch gern noch verwirklichen?

Ich halte nicht viel von Alice im Wunderland. Träume sind für mich Wohlfühlräume, die selten zu erreichen sind. Träume liegen immer in einer zeitlich nicht greifbaren Zukunft und beschäftigen sich nicht mit der Weiterentwicklung des Greifbaren. Ich arbeite täglich darauf hin, den Tag erfüllt zu genießen und das, was mir so am Herzen liegt, noch besser machen zu können. Ich versuche mit denen in Kontakt zu kommen, die für mich in meiner Berufswelt wegweisend sind. Mein Ziel ist es, weiter an mir zu arbeiten und dies auch an meine Kunden und Gäste weiterzugeben.

BIOSpitzenkoch Christian Kolb. Foto: Marcus Gloger © BLE