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Blüte, Blatt und Stängel – 7 „Leaf To Root“ Tipps für Wurzelgemüse

Dass die zarten, knubbeligen oder schlanken Wurzeln viele kulinarische Facetten haben, zeigen unsere Leipziger BIOSpitzenköche mit ihrem leckeren Haferwurz-Rezept. Doch, in den vielseitigen Pflanzen stecken viel mehr Möglichkeiten: sieben „Leaf to Root“ Tipps von BIOSpitzenköchin Mayori Buchhalter.

 

  1. Mehr als eine (Hafer)wurzel: Die zarten Blätter

Einfacher und überraschend köstlicher kleiner Salat: Die jungen und zarten Haferwurz-Blätter in dünne Streifen schneiden. Eine rote Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl kurz andünsten. Dann mit gehackten Walnüssen, Zitronensaft und Salz über die rohen Blätter geben, fertig (und hier geht es zum Rezept Haferwurz und Dukkah).

  1. Die großen Blätter

Größere, festere Blätter können wie Spinat verwendet werden. Kurz in wenig Wasser garen, mit Feta oder Feto mischen, mit Salz abschmecken und als Füllung für Blätterteigtaschen verwenden. Oder als Gemüsebeilage zu Kartoffeln oder Nudeln kombinieren.

  1. Die Blüten

Die Haferwurz hat schöne violette Blüten. Man kann sie wie Zucchiniblüten in der Pfanne braten oder in Tempurateig tauchen und knusprig frittieren. Sie schmecken super zum Beispiel mit einem süß-scharfem Zitronendip.

  1. Noch eine Wurzel: Die Kohlrabi

Tolles Wurzelgemüse für vegane Suppen: Dafür die Kohlrabi schälen, in große Stücke schneiden und 45 Minuten in Wasser und Kokosmilch oder in Pflanzenmilch kochen, pürieren und mit Salz abschmecken.

  1. Ihre Schale

Schon mal probiert? Kohlrabi-Schalen-Pickles: Die Schale schneidet man in dünne Streifen und mariniert sie mit Reisessig, Salz und 1 TL rosa Pfeffer.

  1. Ihre Blattstiele  

Da geht wirklich viel! Zum Beispiel: die Blattstiele der Kohlrabi in 5 cm lange Stücke schneiden und in Tempurateig frittieren. Oder ganz fein schneiden und wie Nüsse verwenden: Kurz gekochtem Gemüse geben sie frisch und knackig ganz viel Biss. Wie Nüsse, kann man sie auch in Brot und Brötchen oder sogar im Schokoladenkuchen mitbacken.

  1. Die Blätter

Auch eine raffinierte Backzutat: In 1 cm breite Streifen schneiden und in Brot und Brötchen mitbacken (auf 600 g Mehl etwa 200 bis 250 g Blätter). Blattenden, die aus dem Teig gucken, einfach stehenlassen. Sie werden schön kross gebacken. Brotteig mit Blättern wird daher nicht in einer Form gebacken, sondern auf dem Blech, wie türkisches Fladenbrot.