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Buchverlosung: „Der Naturkoch“

Wo findest du Jürgen Andruschkewitsch im Sommer? Bestimmt draußen in der Natur. Ob Kriechender Günsel, Gundermann oder Mädesüß: Nichts entgeht dem BIOSpitzenkoch auf seinen morgendlichen Streifzügen durch Wald und Wiese. Das Geheimnis seiner vielfach ausgezeichneten Naturküche? Erfährst du hier. Und in seinem neuen Kochbuch. Zwei davon verlosen wir jetzt.

Die geheimnisvolle Kräuterküche in der Rose

BIOSpitzenkoch Jürgen Andruschkewitsch und seine Frau Adelheid führen das traditionsreiche Bio-Restaurant „Rose“ in Vellberg-Eschenau in Baden-Württemberg. Jürgens Gourmet-Vollwertküche ist weit über die Grenzen des malerischen Städtchens bekannt. Alle Gerichte in der Rose werden mit hochwertigen Rohwaren von regionalen Bio-Höfen hergestellt. Jedes Rezept wird frisch zubereitet und kommt ohne Zusatzstoffe auf den Teller. Doch was ist das besondere Geheimnis von Jürgens frischer Naturküche? Es sind die einzigartigen Aromen, die er sorgfältig aus gesammelten und selbstgezogenen Wild- und Gartenkräutern gewinnt.

Der Naturkoch

Alles was duftet und verspricht diese besondere, einzigartige Geschmacksnote in einem Rezept zu werden sammelt Jürgen auf seinen morgendlichen Wildkräuter-Wanderungen. Ob wilde Knoblauchsrauke, Mädesüß, Löwenzahn, Brennnessel, wilde Möhre oder Sauerampfer: „Wildkräuter sollten am Vormittag geschnitten werden“, erklärt Jürgen. „Dann sind die Aromen am intensivsten.“ Rund 70 Wildkräuter verwendet Jürgen in seiner Naturküche und: „Nochmal so viele baue ich selbst an“.

Sein neues Kochbuch

Kaum erschienen kommt auch schon eine Auszeichnung: Jürgens neues Kochbuch „Der Naturkoch“ erhält die Silbermedaille 2022 der Gastronomischen Akademie Deutschland. Und was findest du im Buch? Rezepte mit dem Besten der Saison, sortiert nach Jahreszeiten. Ideen für eine nachhaltige und frische Naturküche, in der nicht nur viele Wildkräuter verwendet werden. Denn in Jürgens Küche geht es auch um Artenvielfalt und darum nichts zu verschwenden. So kommt die ganze Sortenvielfalt heimischer Gemüse und zwar von Wurzel, Blüte, Stiel und Schale zum Einsatz. Jürgen verrät dir, wie man mehr vom Tier als nur das Filet verwendet. Zu jedem Rezept gibt es unzählige überaschende und einfache Tipps zur Zubereitung oder zu Geschmacksnuancen und Aromen. Gleich ein ganzes Kapitel liefert wertvolle Ideen zur Vorratshaltung.

Wusstest du zum Beispiel, dass du ausgesiebte Tomatenschalen und -kerne aufheben und später zum Aromatisieren von Brühen und Saucen verwenden kannst? Dass du frischen Fisch am Zustand von Augen oder Kiemen erkennst? Dass es eine Schlehenoliven-Aprikosen-Sauce gibt? Und dazu besonders gut Jürgens Einkornnockern passen?

Dieses Buch musst du gewinnen?

Dann nimm an unserer Verlosung teil! Die Teilnahmebedingungen findest du am Ende des Beitrags.

VIEL GLÜCK!

So bekommst du die einzigartigen Wildkräuteraromen

„Mädesüß“: Jürgens heimlicher Star der Sommersaison: Mädesüß“ oder auch „Wiesenkönigin“ blüht im Juli. Es wächst besonders gut an feuchten Stellen. In der Rose werden die Blüten zu einem Sirup verarbeitet, der mit Sekt oder Mineralwasser aufgegossen einen feinen Aperitif ergibt.

Aromen konservieren: Sirup & Nektar Nur wenige Tropfen von Jürgens Holunderblüten-, Löwenzahn- oder Robiniennektar genügen, um einzigartige Cremes, Eis und Aperitif zu zaubern. Lavendelblütennektar wird in der Rose zum Beispiel mit Sekt oder als Sorbet serviert.

Blütennektar: Das Rezept Jürgen kocht 300 g Zucker und 100 ml Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone kurz auf und lässt alles abkühlen. Dann gibt er 20 bis 40 g Blüten oder Kräuter dazu und lässt den Sud abgedeckt 24 Stunden stehen. Nach kurzem Erhitzen (nicht kochen) schüttet er alles durch ein Sieb, füllt den Nektar in Gläser oder Flaschen und verschließt sie sorgfältig. Die verschlossenen Gläser werden dunkel bei bis zu 12°C aufbewahrt, der Nektar hält etwa 1,5 Jahre.

Kräuter trocknen: Jürgen legt die Kräuter locker verteilt auf eine saubere Unterlage in den Schatten. Vorsicht: In der direkten Sonne getrocknet, werden Blüten, Blätter oder Stängel schnell staubtrocken und verlieren an Aroma.

Aromatische Pulver: Jürgen pulverisiert getrocknete Lavendel-Blütenstiele und würzt damit vegetarische Speisen oder Lamm. Das funktioniert gut in einer alten Kaffeemühle mit Schlagwerk, die du zum Beispiel auf Flohmärkten findest.

Weitere Tipps von Jürgen findest du hier:

8 Tipps wie du Wildkräuter richtig sammelst: Wildkräuter sammeln 

Was wirklich Wildes in der Küche: Interview mit BIOSpitzenkoch Jürgen Andruschkewitsch

In seinem Kräutergarten: Jürgen Andruschkewitsch. Foto: Marcus Gloger/Copyright BLE

Foto: Hädecke Verlag

Kostprobe: Sommerfrisches Rezept aus Jürgens Naturküche

Grünen-Bohnen-Kräuter-Tatar

600 g Grüne Bohnen, 2 Schalotten, 8 cl Traubenkernöl, 5 cl Himbeeressig, 2 Zweige Bohnenkraut, 2 Zweige Basilikum, 5 Korianderblätter, 2 Zweige Dill, 10 Blätter Zitronenmelisse, Meersalz, weißer Pfeffer

Bohnen putzen, waschen und  in Salzwasser oder Dampfgarer bißfest garen. In kaltem Wasser abschrecken, damit die Bohnen grün bleiben. Schalotten schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Kräuter von den Stielen zupfen und mit dem Messer klein schneiden. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette herstellen. Die Bohnen in etwa 0,5 cm lange Stückchen schneiden, Schalottenwürfelchen und Kräuter untermischen. Rund 1/2 Stunde ziehen lassen und eventuell nachwürzen. Das passt: kräftiges Brot oder ofenfrisches Baguette.

2 weitere Kräuterrezepte

Kartoffel-Möhren-Waffeln mit Kräuter-Kresse Dip von BIOSpitzenkoch Tino Schmidt

Tino zieht seine Kräuter selbst. Sein Tipp: „Ob Garten, Balkon oder Fensterbank, man muss sich vorher gut anschauen, was die Pflanze braucht: Schatten, Halbschatten oder Sonne, dann kann eigentlich nichts schiefgehen.“ Tino backt jetzt  knusprige Möhren-Kartoffel-Waffeln. Dazu gibt es einen frischen Dip aus Quark, Schmand, Joghurt und duftenden Kräutern deiner Wahl wie Schnittlauch, Kresse, Giersch, Schafgarbe und: „…gern auch etwas Brunnenkresse, wenn sie noch nicht blüht“. Tinos Rezept gibt es hier.

Möhrenwaffeln mit Kräuter-Kresse-Dip. Foto: Jürgen Holz, Copyright BLE

Käseomelette mit frischem Sauerampfer

Auch BIOSpitzenkoch Harald Hoppe geht auf die Suche nach Wildkräutern. Sein herzhaft-frisches Sauerampfer-Käseomelette serviert Harald schnell und luftig aus der Pfanne. Sauerampfer findest du auf sonnigen Sommerwiesen. Sammle nur zarte jüngere und unbeschadete Blätter. Größere Mengen Sauerampfer kannst du auch wie Blattspinat zubereiten. Haralds Rezept findest du hier.

Käseomelette mit Sauerampfer. Foto: Jürgen Holz, Copyright BLE

Das Gewinnspiel

Gewinne 1 von 2 handsignierten Büchern: „Der Naturkoch“

Teilnahmebedingungen

Wie kannst du teilnehmen?

Wir verlosen zwei Kochbücher „Der Naturkoch“ von BIOSpitzenkoch Jürgen Andruschkewitsch.

Um teilzunehmen und eines der Bücher zu gewinnen, schickst du einfach eine Email mit dem Betreff: „Der Naturkoch“ an: info@biospitzenkoeche-blog.de.

Unter allen Einsendungen mit diesem Betreff verlosen wir die Bücher nach dem Zufallsprinzip.

Unser Gewinnspiel startet am 30. Juli 2022 um 18:00 Uhr. Einsendeschluss für deine Email ist der 30. August 2022 um 24:00 Uhr. Es gilt der in deiner Email angegebene Eingangszeitpunkt.

Falls du gewonnen hast, senden wir dir nach etwa 14 Tagen eine Email, um dich zu benachrichtigen.

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel und deiner Email an uns stimmst du der Erhebung und Verwendung deiner Emailadresse/Kontaktdaten zu. Wir erheben, speichern und verarbeiten diese personenbezogenen Daten nur zur Durchführung und Abwicklung dieses Gewinnspiels und um dich im Falle eines Gewinns zu benachrichtigen.

Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Du kannst die Einwilligungen jederzeit durch eine Nachricht an uns widerrufen. Deine Daten werden anschließend gelöscht.

Teilnehmen kannst du, wenn du dein 18. Lebensjahr vollendet hast. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

Fotos/Credits: Beitragsbild: Pixabay; Buch „Der Naturkoch“: Hädecke Verlag