Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zur Suche

Müsli selber machen? Sechs gute Gründe dafür

Nicht nur wegen ihrer persönlichen Geschmacksvorlieben machen die BIOSpitzenköche ihre Müslimischungen selber. Auch, weil sie sichergehen möchten, dass die Zutaten ihren Wünschen entsprechen: am besten saisonal und regional und in Bioqualität.

1. Wissen, was drin ist. Die BIOSpitzenköche verwenden in ihren Küchen nahezu ausschließlich Bioprodukte. Das gilt auch fürs Müsli. Und es bedeutet: keine Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe in Flocken, Körnern und Nüssen, Milchprodukte von Tieren aus artgerechter Haltung und leckeres, frisches Obst der Saison, am liebsten vom Biohof aus der Region.

2. Ganz nach deinem Geschmack. Morgens geht es um alles: Energie für den Tag! Deshalb solltest Du auch alles probieren, um die persönliche Bestform-Mischung zu finden. Joghurt, Quark, Milch von der Kuh oder aus Soja, Hafer, Mandeln. Gewürze wie Zimt oder Kardamom, Honig oder Sirup, frische und getrocknete Früchte, Nüsse, Samen, Kerne – alles ist möglich: Kleiner Zusatztipp: Heimische Johannisbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren können sogenannten Superfoods wie Aronia oder Goji-Beeren locker ersetzen.

3. Ganz nach deinem Bedarf. Milchprodukte, Körner, Getreideflocken oder Crunchies, Nüsse und Saaten: So ein Müsli liefert viel Energie oder, anders gesagt, enthält je nach Zutaten unterschiedlich viele Kalorien. Wenn Du dein Müsli selber mischst, kannst Du auch den Energiegehalt selbst bestimmen.

4. Wie süß? Das entscheidest du! Statt Zucker verwenden die BIOSpitzenköche lieber Sirup, Honig oder Agavendicksaft. Oder sie nutzen einfach die Süße frischer Früchte oder von Trockenfrüchten. Probiere es doch mal aus.

5. Schnell gemacht und dann praktisch: Nahezu alle selbst gemachten Müslimischungen kannst du in luftdichten Gefäßen mehrere Wochen aufbewahren. Zum Beispiel im Büro. Wenn du sie dann brauchst: öffnen, mit den liebsten Zutaten mischen und genießen.

6. Vielfalt in der Müslischale – Vielfalt auf dem Acker. Die BIOSpitzenköche empfehlen viele verschiedene Getreideflocken zum Beispiel aus Hafer, Dinkel, Gerste und Roggen zu verwenden. Das schmeckt nicht nur vielfältiger, es trägt auch zur Kultur- und Sortenvielfalt auf den heimischen Bioäckern bei. So machen sich auch sogenannte Pseudogetreide wie Buchweizen mit ihrem Nuss-Aroma oder Urkornflocken aus den Weizengetreiden Emmer und Einkorn sehr gut in der Müslischale. Vielfalt erhalten? Geht recht einfach, oder?

Selbstgemachtes Knuspermüsli von BIOSpitzenkoch Alfred Fahr. Foto: Jürgen Holz ©BLE