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8 Tipps wie du Wildkräuter richtig sammelst

Raus in die Natur und Wildkräuter sammeln? Ja klar, denn damit kann man ziemlich beeindruckende Gerichte zubereiten. Hier findest du 8 Tipps von BIOSpitzenkoch Jürgen Andruschkewitsch, worauf du beim Sammeln achten solltest. Und außerdem 4 tolle Rezepte zum Ausprobieren.

Hier geht es direkt los mit den Tipps:

Tipp eins: Sammle nur Kräuter, die du genau kennst.

Tipp zwei: Sammle Kräuter nicht direkt am Wegesrand und nur an Plätzen, die nicht gedüngt sind

Tipp drei: Bodennahe Wald- oder Gartenfrüchte und Kräuter solltest du vor dem Essen gründlich waschen oder (z.B. in Infektionsgebieten des Fuchsbandwurms) sie mitkochen.

Tipp vier: Verlese vor der Verarbeitung die Pflanzen und Pflanzenteile sorgfältig. Wir waschen sie gründlich, aber vorsichtig. Dann geben wir sie in die Salatschleuder, um sie möglichst schonend zu trocknen.

Tipp fünf: Überlege dir schon vor der Kräuterernte, was du mit Ihnen machen möchtest. Sammle dann nur so viel, wie du wirklich brauchst.

Tipp sechs: Sammle keine seltene Art, Wurzeln oder Samen in großen Mengen, denn so würde ihr Bestand gefährdet.

Tipp sieben: Pflücke nicht zu viel von einer Pflanze, damit sie sich wieder erholen kann.

Tipp acht: Nimm nur die Pflanzenteile, die du benötigst. Am besten mit einer Schere oder mit Daumen und Zeigefinger abzwicken.

Jürgen Andruschkewitsch in seinem Kräutergarten. Foto Marcus Gloger/Copyright BLE