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3 Fragen an BIOSpitzenköchin Gabriele Kurz

Kochen bedeutet für Gabriele Kurz eine besondere Art der Kommunikation mit der Umwelt – sinnlich erfahrbar. Wir haben mit ihr über Inspiration, Wochenmärkte und internationale Einflüsse gesprochen. Denn während ihre Mutter Christel in Berchtesgaden eines der ältesten und bekanntesten fleischlosen Restaurants Deutschlands führt, reist sie häufig als kulinarische Beraterin um die Welt.

Du bist beruflich viel im Ausland unterwegs. Was nimmst du aus den internationalen Küchen mit in deine Eigene?

Andere Länder und deren Küchen bieten einen enormen kulinarischen Schatz. Ich finde ihren Einfluss auf die eigene Kochweise höchst bereichernd. Die Geschmackskombinationen in der arabischen oder asiatischen Küche sind zum Beispiel ganz anders als bei uns in Europa. Ich habe mir dadurch einen viel schwungvolleren Umgang mit Gewürzen angeeignet! Das macht richtig Spaß.

 

Stichwort Regionalität: Glaubst du an die Zukunft der Wochenmärkte?

Wochenmärkte sind eine super Quelle für den direkten Einkauf vom Hersteller, regional, reif, gerade frisch geerntet und idealerweise auch bio. Diese Lebensmittel haben oft noch nicht mal einen Kühlschrank gesehen bevor Du sie kaufst – großartig!  Es finden sich dort regionale Spezialitäten, die es woanders nicht gibt. Sogar in Dubai gibt es nun schon einige Jahre einen Weekend Farmersmarket. In der kühleren Jahreszeit verkaufen dort Biobäuerinnen und –bauern aus der Umgebung frische Salate und Gemüse direkt an die Verbraucherinnen und Verbraucher. Ich war damals privat jeden Freitagmorgen dort, das habe ich geliebt!

Wie lässt Du Dich für neue Rezepte inspirieren?

Ich bekomme von überall her Inspiration. Inspiration ist ja nicht steuerbar, finde ich. Es kann sein, dass ich ein Konzert höre und plötzlich fällt mir ein, was ich als nächstes gerne in der Küche ausprobieren möchte. Manchmal entstehen neue Ideen direkt beim Kochen, manchmal ganz woanders.

BIOSpitzenköchin Gabriele Kurz. © Kurz